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Fallbeispiel · Eingliederungshilfe und Fachpflege · Landkreis Tuttlingen

Rund 300 Bewerbungen und 40 neue Kolleginnen und Kollegen in 18 Monaten.

Ein neues Fachpflegeheim, ein sehr hoher Personalbedarf und ein Landkreis, in dem gute Leute schwer zu finden sind. So hat die Lebenshilfe Tuttlingen es geschafft, sichtbar zu werden und das Haus mit eigenem Personal zu füllen.

Bewerbungen seit November 2024
≈ 300
Einstellungen in 18 Monaten
40
bis zur ersten Bewerbung
3 Std.
Frank-Karsten Willer, Geschäftsführer der Lebenshilfe Tuttlingen, im Interview

Das Video kommt von Wistia und lädt erst nach dem Tippen.

Die Ausgangslage

„Die größte Herausforderung für die Lebenshilfe Tuttlingen ist, gesehen zu werden. Sobald jemand einen Tag bei uns ist und sich das angeschaut hat, fängt die Person im Regelfall bei uns an.“
Frank-Karsten Willer, Geschäftsführer, Lebenshilfe Tuttlingen

Im November 2024 startete die Lebenshilfe Tuttlingen mit dem neuen Birgitta-Hermle-Haus in der Fachpflege. In rund sechs Monaten waren etwa 16 Vollzeitstellen zu besetzen, Fach- und Nichtfachkräfte in Pflege und Wohnen.

  • Zeitungsanzeigen brachten keine einzige Bewerbung, auch eine andere Medienagentur half nicht weiter.
  • Die Lücke lief über Zeitarbeit und kostete mehrere hunderttausend Euro.
  • Das eigentliche Problem: Kaum jemand wusste, dass es das neue Fachpflegeheim gibt und dass dort Pflegekräfte gesucht werden.

Was wir gemacht haben

  1. Echte Menschen statt Hochglanz

    Videoproduktion in den Häusern der Lebenshilfe: echte Mitarbeiterstimmen und Einblicke in den Alltag, damit Bewerber vorher sehen, wie es dort wirklich ist.

  2. Medientag vor Ort

    Ein kleines Team, zwei Kameras, ein einfaches Set. Gedreht wurde mitten im Alltag, mit den echten Kolleginnen und Kollegen statt mit Schauspielern.

  3. Eine Kampagne, die sich steuern lässt

    Ausgespielt über Instagram und Facebook, laufend angepasst: bei Bedarf mehr Fachkräfte, bei Bedarf mehr Nichtfachkräfte. Die Bewerbungen kamen strukturiert an und ließen sich leicht bearbeiten.

Das Ergebnis

  • Rund 300 Bewerbungen von Fach- und Nichtfachkräften seit November 2024
  • 40 neue Kolleginnen und Kollegen in Pflege und Wohnen innerhalb von 18 Monaten
  • Das neue Haus war innerhalb eines halben Jahres mit eigenem Personal besetzt
  • Auch Schlüsselstellen besetzt: eine neue Pflegedienstleitung und ein neuer Werkstattleiter
  • Seit Oktober 2025 komplett ohne Zeitarbeit
  • Laut Geschäftsführer hat sich die Zusammenarbeit schon nach wenigen Monaten bezahlt gemacht, sobald eine Zeitarbeitskraft eingespart war
„Drei Stunden nach Onlinegehen der Videos hatte ich die erste Bewerbung. Es war phänomenal, wie schnell es dann ging.“
Frank-Karsten Willer, Geschäftsführer, Lebenshilfe Tuttlingen

In eigenen Worten

„Rückblickend kann ich nur sagen: Ohne den Einstieg in die sozialen Medien wäre es uns sicher nicht gelungen, 40 neue Kolleginnen und Kollegen einzustellen.“
Frank-Karsten Willer, Geschäftsführer, Lebenshilfe Tuttlingen
„In vielen Bewerbungsgesprächen sprechen uns die Leute darauf an: Ich kenne dich doch aus dem Video, du bist ja ein ganz normaler Typ.“
Jens Segger, Bereichsleitung Wohnen, Lebenshilfe Tuttlingen
„Ich würde jeder sozialen Einrichtung empfehlen, den Weg über beckel production zu gehen.“
Frank-Karsten Willer, Geschäftsführer, Lebenshilfe Tuttlingen
„Man stellt sich so einen Medientag ein bisschen wie im Fernsehen vor. Aber als Eugen und sein Team uns besucht haben, war alles ganz entspannt: zwei kleine Kameras, ein kleines Set, und es hat sich super in den Alltag integriert.“
Jens Segger, Bereichsleitung Wohnen, Lebenshilfe Tuttlingen
Luftaufnahme des neuen Birgitta-Hermle-Hauses der Lebenshilfe Landkreis TuttlingenMitarbeiterin in Pflegekleidung spielt lächelnd Geige im GemeinschaftsraumPflegerin zeigt einer älteren Bewohnerin geduldig das StrickenBeschäftigter sortiert konzentriert Metallteile in der WerkstattPflegerin klatscht fröhlich, ein Bewohner lacht herzlich mit einer Rassel in der HandJunge Mitarbeiterin schüttet im Spielzimmer mit einem Kind bunte Bausteine aus

Was das für Ihr Unternehmen heißt

Diesen Film hat beckel production gedreht. Überzeugt haben aber nicht Kamera und Schnitt, sondern die Menschen aus dem Betrieb selbst, allen voran Frank-Karsten Willer.

Geschäftsführer-Content heißt: Sie oder ein Mitarbeiter Ihrer Wahl zeigen selbst, wofür Ihr Unternehmen steht. Mit dem Smartphone, regelmäßig und ohne Agentur. Ich zeige Ihnen, wie das geht, und begleite Sie jede Woche.

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Zahlen laut Frank-Karsten Willer, Geschäftsführer der Lebenshilfe Tuttlingen, aus dem Interview mit beckel production und dem Pflegereport 2026. Ergebnisse aus der Zusammenarbeit, keine Garantie für andere Einrichtungen.

Ergebnisse aus Filmen, die beckel production für diese Unternehmen gedreht hat. Keine Ergebnisse dieses Programms, das gerade startet, und keine Zusage für andere.